Impressum - Über Mich - News & Updates

Startseite - Beobachtungsberichte - Zeichnungen - Teleskoprechner - Artikel - Selbstbau - Equipment - Links

1
Hier stelle ich meine Ferngläser vor, auch hier hat sich im Laufe der Zeit einiges angesammelt weshalb ich mich auch dazu entschlossen habe ihnen eine eigene Rubrik zu widmen, zumal mich Ferngläser auch schon vor meinem Einstieg in die praktische Astronomie begleiteten. Sortiert habe ich die Ferngläser nach Öffnung...

Technische Daten

Bild
Vergrößerung
Öffnung
Gewicht
AP
Feld
5
8
30
525g
3,75mm
7,5°
4
12
32
290g
2,7mm
4,7°
6
8
40
630g
5mm
6,5°
3
10
40
430g
4mm
4,7°
2
10-30
50
900g
5-1,67mm
3,7°
1
10
50
5mm
6,8°
7
8
56
1100g
7mm
8
10-30
30
3-1mm
?

10-30
60
6-2mm
?

 

 


6
Ein 8x30 Fernglas aus den 70er Jahren aus japanischer Produktion. Es ist komplett aus Metall gefertigt und trotz seines betagten Alters noch gut in Schuss, zumindest die blau schimmernde Vergütung. Bekommen habe ich dieses Fernglas von meiner Großmutter aus dem Nachlass meines Großvaters. Wenn jemand weiss wer der Hersteller dieses Glases ist möge er sich bei mir melden, ich gehe von einem typischen Kaufhausgerät aus. Durch das große Feld von 7,5° macht dieses Glas trotz der kleinen Öffnung auch am Nachthimmel Spass, M42 war recht ordentlich zu beobachten...
Ein 8x40 Fernglas aus den 70er Jahren aus japanischer Produktion. Auch diese Modell ist komplett aus Metall gefertigt und war mein erstes Fernglas überhaupt dass ich im holden Alter von sieben Jahren von meinem Großvater bekam. Die Optik hat eine bläuliche Vergütung (Rückseite-Vermerk: FMC). Natürlich hat es mit den Jahren, gerade in meiner Kindheit auch etwas gelitten, aber die Vergütung ist nachwievor gut in Schuss. Leider fehlen mir die Augenmuscheln, die bei diesem Modell geschraubt sind. Das Bild ist angenehm scharf und hell, wesentlich besser als Billiggläser jüngeren Datums. Auch hier kenne ich leider nicht den Hersteller.
7

4

Dieses Bresser 10x40 war ein vermeintliches ebay-Schnäppchen für neun Euro... Direkt nach dem Auspacken zeigte sich aber, dass das Glas extrem dejustiert war, ein kopfschmerzverursachendes Doppelbild war die Folge, das Bild des linken Glases war um ca. 70% (!) nach rechts versetzt! Nachdem sich der Verkäufer nicht auf meine Umtauschmails meldete (!) schrieb ich das Geld ab und zerlegte das Fernglas so gut das ging. Drei kleine Schräubchen schienen für die Justage geeignet, aber obwohl das Glas nun keine Doppelbilder mehr erzeugt, ist es doch noch nicht 100%ig und daher etwas augenbelastend.

you get what you pay for :-)

Dieses Fernglas ist ein hama 10-30x50 Zoomfernglas aus dem Sortiment eines Elektrogroßhändlers, dass ich mir vor einigen Jahren zulegte (~25€). An sich schlecht ist das Glas nicht, zumindest bei Tagbeobachtungen. Die Optik ist auf allen Flächen blau vergütet. Der bei Zooms auftretende Tunneleffekt ist allerdings insbesondere bei astronomischen Beobachtungen sehr störend und so nutze ich das Glas dafür praktisch nicht. Bei den niedrigen Vergrößerungen schrumpft das Sichtfeld merklich zusammen. Kurzzeitig hatte ich Baader Sonnenfolie vor den Objektiven, aber der Weißheit letzter Schluss war dies nicht...
3
8
Das TS 8x56 Fernlgas ist in meinen Augen das derzeit "beste" Glas das ich besitze, der Augenabstand ist sehr angenehm und das Fernglas liegt äußerst gut in der Hand. Eine AP von 7mm garantieren ein helles Bild und unter dunklem Himmel zeigt das 8x56 seine Deepsky Fähigkeiten. Die Verarbeitung ist soweit ganz in Ordnung zumindest die Mechanik macht keine Probleme und die Oberfläche ist schön griffig. Einziges kleines Manko - die Objektivschutzdeckel sind einen Millimeter zu groß und falles sehr leicht ab, es grenzt an ein Wunder, dass ich sie nachts im Feld noch nicht verloren habe ;)
Dieses 10-30x30 Zoomspektiv von Revue aus japanischer Produktion ist ebenfalls eine Kleinigkeit aus dem Nachlass meines Großvaters, sehr lichtschwach aber die Saturnringe und die galilleischen Monde sind bereits zu sehen :-)
9
5
Zwischen Duftkerzen und Strumpfhosen war dieses abenteuerliche 12x32 Exemplar zu finden bei Aldi-Süd. Da anscheinend mal wieder nicht genug Abnehmer gefunden wurden, war der Preis auf 3,99€ gefallen. Natürlich wurden die verbliebenen drei Exemplare alle im Markt getestet, eins völlig dejustiert und unbrauchbar, das Zweite mit einem Schmiss auf der Vergütung und eben jenes Exemplar ohne offenkundige Mängel. Die Vergrößerung ist zu hoch, das Feld zu klein aber jetzt kann ich wenigstens "aus Erfahrung" sprechen und habe einen Ahnungslosen vor dem Kauf bewahrt ;-)

Ein erster Test bei Nacht (nicht-astronomisch) zeigt dass die Vergrößerung i.d.T. viel zu hoch für so ein kleines Gerät ist, aber die Abbildung so schlecht nicht ist und auch keine störenden Reflexe auftreten. Die Fokkusierung ist zu schwergängig...

Ein lustiger Nachtrag: Als ich auf der Jagd nach McNaught am Taghimmel sämtliche mir zur Verfügung stehenden Ferngläser ausprobierte, fand ich ihn nach stundenlanger Suche just mit diesem Billiglas, die hohe Vergrößerung hatte da wohl doch die Nase vorn :-)

Alljährlich verkauft der Discounter Lidl ein interessantes Fernglas, ein Bresser/Meade 10x50. Dieses Jahr gönnte ich mir ebenfalls eins dieser Gläser die vom Preis/Leistungsverhältnis sehr gut sein sollen. Natürlich muss man das Glas vor dem Kauf sorgfältig auf Dejustage und andere Fehler (Vergütung ect.) prüfen, ich hatte Glück und schon das erste Exemplar war in Ordnung, trotzdem habe ich noch zwei weitere geprüft die optisch auch in Ordnung waren aber das eine hatte einen kleinen Schmiss auf der Vergütung. Beim ersten Test zeigte sich ein helles, klares und erstaunlich scharfes Bild, dass keinesfalls den Vergleich zum TS 8x56 scheuen muss, das Bild erschien mir fast noch etwas klarer. Die Mechanik ist nicht zu schwergängig und das Fernglas liegt gut in der Hand. Der vielberichtete üble Geruch hält sich bei meinem Exemplar in Grenzen, riecht einfach etwas nach neuem Gummi. Ein erster kurzer Test under mässigem Himmel zeigt, dass das Fernglas i.d.T. nicht schlecht ist, ich meine besser als das TS 8x56. Das Bild ist hell, scharf und kontrastreich.
2
10 Auf diese Spielerei bin ich durch eine Anfrage bei astrotreff.de gestossen, eine 3x25 Fernglasbrille. Das Gestell besteht aus Metall, Objektivfassung und Bügel aus Plastik. Die Linsen sind anscheinend nicht vergütet aber immerhin aus Glas. Am linken Objektiv kann man den Pupillenabstand einstellen, an beiden Objektiven durch drehen die Fokkusierung. Doppelbilder treten nicht auf, das Bild erscheint hell, allerdings mit merklichem Schärfeabfall zum Rand hin. Die Brille sitzt einigermaßen angenehm auf der Nase und ist nicht allzu schwer. Durch die Bauweise in Art eines Opernglases ist ein Tunnelblick vorhanden. Ein kurzer Test unter weniger gutem Himmel zeigt: Der Tunnelblick ist wirklich nicht zu übersehen, aber einige Größenklassengewinn hat es gebracht, M13 war zu erkennen und das bei ~4mag. Kleinere Sternbilder passen komplett in das Gesichtsfeld.
Als Nikolausüberraschung kam dieses Zoomfernglas von Aldi Süd. Nun bin ich ja bereits mit dem anderen Zoom bestens mit dessen Nachteilen vertraut, immerhin handelt es sich im Gegensatz zu anderen nicht um ein dejustiertes Exemplar. Der Tunnelblick bei 10x ist sprichwörtliche und der Kontrast bricht schnell ein, den einzigen Anwendungszweck den ich dem Instrumente bescheinigen würde, und da ist er auch gar nicht sooo schlecht ist das teilweise Auflösen von offenen Sternhaufen bei etwa 20-25x Vergrösserung, natürlich zwingend auf einem Stativ  Foto folgt...