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Datum: 29. Juli 2011

Ort: Laufenselden
22:0
0 bis 00:15
GG: knappe 6m
Wetter: klar, Horiziontdunst nach Nord/Nordost
11° C

12" f/5

Dieser kleine BB mag als Lebenszeichen dienen, zwar war ich das ein oder andere Mal zwischen diesem und dem letzten BB draussen aber viel war es nicht und auch meist nicht erwähnenswert (sieht man mal von der von Passanten gut besuchten Mondfinsternis im Juni ab...).

Eigentlich sprachen die Prognosen (wie so oft) gegen das Rausfahren, aber irgendwie wollte ich auch endlich mal wieder meine "zweite Heimat" besuchen, zwar blieb ich den Abend über alleine dort, aber es war dennoch sowohl entspannend wie auch schön.

Die Justage am Fangspiegel hab ich IMMER nocht nicht hingebogen aber das hat mich an diesem Abend einfach mal herzlich wenig gestört und ich habe fast blind auf Gut Glück justiert mit dafür recht erstaunlich gutem Erfolg. Problematischer war das schon mein Telrad, dessen Halterung sich in den letzten Monaten einfach gelöst hat (Klebepads), mangels Kleber mussten die Schnürsenkel herhalten :D War aber lustigerweise bombenfest und praxistauglich...

In Sachen Objektauswahl war an diesem Abend nichts erstaunliches zu erwarten, ein bunter Querschnitt der Klassiker die mir so nach und nach vor den Spiegel kamen, Ring- und Hantelnebel (letztere mal wieder sehr ausladend wenn der OIII zum Einsatz kam), Nordamerikanebel nebst dem benachbarten Pelikan und natürlich auch der Cirruskomplex, der mir als Gradmesser des Himmels diente, auch ohne Filter schon sichtbar und mit OIII wie immer speichelflussanregend :-) Dies nur stellvertretend für die anderen Objekte die ich mir noch zu Gemüte führte, der Himmel war zwar recht versifft am Horizont, alles in Zenitnähe glänzte aber wie in besseren Nächten und einige Zeit verbrachte ich einfach still mit nach oben gerichtetem Blick im Sessel.

Als ich zusammenpackte war mir doch gleich wohler ums Herz, wenngleich ich doch irgendwie die übliche Gesellschaft meiner Mitbeobachter vermisst habe, aber das nächste Mal wieder ;)